DLT Blutkristallisations-Test

Mit diesem Bluttest gelingt es uns festzustellen, in welcher Körperregion eine Störung besteht und wie gross ihre Bedeutung/Belastung für den ganzen Organismus ist.

Er basiert darauf, dass Bluttropfen nicht einfach eintrocknen, sondern dass dabei ganz bestimmte Strukturen entstehen. Die Blutgerinnung ist ein sehr komplexer Vorgang. Der Ablauf ist ein in sich geschlossener, ineinanderfliessender Prozess mit verschiedenen Stufen. Durch die unterschiedlichen Gerinnungszeiten sowie aufgrund der unterschiedlichen Molekülgrössen der Blutbestandteile entstehen in den getrockneten Bluttropfen verschiedene Ringe/Zonen. Diese werden dem Stoffwechsel verschiedener Organe zugeordnet, ähnlich wie bei der Irisdiagnose.

Bei verschiedenen Erkrankungen kommt es zu Veränderungen in der Blutgerinnung, welche dann durch eine mikroskopische Betrachtung des Bluttropfens ersichtlich werden. So erhält man wichtige Informationen über den Gesundheitszustand der getesteten Person (Darmbelastung, Belastung des Lymphsystems, Entgiftungsproblematik der Leber, Vitamin- und Mineralstoffmangel, Störungen des hormonellen Gleichgewichtes und der inneren Organe, toxische Belastungen, Viren, Bakterien usw).

Vorgehen: Mit einer Mikrolanzette (z.B. Stechhilfe zur Überwachung des Blutzuckerspiegels) wird ein Finger minimal eingestochen. Vom austretenden Blutstropfen werden auf einem Objektträger 5 Abdrücke genommen. Während der Trocknungs- / Gerinnungszeit findet die Organisation statt und die Ringe/Zonen sowie andere Ausformungen entstehen. Anschliessend werden die Abdrücke unter dem Mikroskop betrachtet und besprochen.

Durch die Betrachtung des geronnenen Bluttropfens bekommen wir Zugang zu einem längst verlassenen Zweig der Medizin; der Humoralpathologie.